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Feuchtbiotop internationaler Bedeutung nach der RAMSAR-Konvention

camargue zones humidesDas Abkommen über diese international wichtigen Feuchtgebiete, genannt Ramsar-Konvention, ist ein zwischenstaatlicher Vertrag, der als Rahmenwerk von nationalem Handeln und internationaler Kooperation dient. Ziele sind dabei die Erhaltung und die vernünftige Nutzung von Feuchtgebieten und ihrer Ressourcen.

Der Vertrag wurde von Ländern und Nichtregierungsorganisationen während der gesamten 1960er Jahre aus Sorge aufgrund des Verlusts und der steigenden Schädigung der Feuchtgebiete, die einen wichtigen Lebensraum für Wasserzugvögel darstellen, ausgehandelt. Der Vertrag wurde 1971 in der italienischen Stadt Ramsar angenommen und ist 1975 in Kraft getreten. Es ist weltweit der einzige Vertrag im Umweltbereich, der sich auf ein bestimmtes Ökosystem konzentriert und Mitgliedsstaaten weltweit über alle geographischen Regionen besitzt.

Als Zielsetzung hat die Ramsar-Konvention « Die Erhaltung und die vernünftige Nutzung von Feuchtgebieten und ihrer Ressourcen durch lokale, regionale und nationale Handlungen, sowie durch internationale Kooperation als Beitrag zur Realisierung der weltweit nachhaltigen Entwicklung ».

In Folge des Seminars « Ramsar », das am 16. November 2012 im « Parc de la Brenne » abgehalten wurde, hat das Ministerium für Ökologie die Erweiterung des Gebiets « Ramsar-Camargue » bestätigt, welches sich nun über das regionale Naturschutzgebiet der Camargue, sowie die Marais du Vigueirat erstreckt.

Auch am 16.11.2012 wurde die Verwaltungscharta des Standorts Ramsar-Camargue von Ramsar-France, der regionalen Umwelt-, Erschließungs- und Wohnungsbaudirektion PACA (DREAL PACA) und dem regionalen Naturschutzgebiet der Camargue unterzeichnet.